
Allgemeine Informationen über ALEXIKA
Willkommen in der Welt von Alexika
Alexika ist ein amerikanisches Unternehmen ALEXIKA OUTDOOR GROUP und entwickelt und produziert Outdoor Produkte seit über zehn Jahren. Sie gehören zu den führenden Lieferanten von Zelten, Schlafsäcken und selbst aufblasbaren Isomatten. Für die Produkte benützt Alexika stets Materialien hoher Qualität und innovative Prozesse der Herstellung. Das Equipment ist langlebig, leicht, kompakt und funktional, mit einem zeitgemäßen Design.
Mit Alexika entführen wir Dich aus dem städtischen Dschungel mit dem täglichen Stress, Lärm und Verkehrsstau in eine abenteuerliche Welt. Das wahre Leben ist nur einen Schritt weit von Dir entfernt.
Vielleicht versuchst Du den höchsten Berg zu besteigen, oder kämpfst Dich durch ungestüme Flüsse, oder Du erfreust Dich einfach an einem Sonnenuntergang am See mit Deiner Angel in der Hand.
In jedem Fall versuchen wir mit unseren Produkten Deinen Ausflug so sicher und angenehm wie möglich zu gestalten.
Aus diesem Grund, über die zehn Jahre hinweg, haben sowohl wir als auch unsere Freunde und geschätzte Kunden, die Qualität, Sicherheit und Aussehen unserer Produkte regelmäßig und übereinstimmend verbessert.
Alexika steht nicht nur für den Extrem -Outdoor -Sportler, Alexika steht für jeden, der die Natur genießen möchte.
Alexika Produkte machen Spaß.
Alexika Bildergallerie








Aufbauanleitung Alexika Zelte (engl.)


verwendete Materialien von Alexika Produkten
Primaloft
Primaloft ist eine sehr leichte, weiche und atmungsaktive Mikrofaser die im hochwertigen
Isolationsbereich, z.B. bei Bekleidung&Handschuhen, Schlafsäcken und Schuhen eingesetzt wird. Die
Wärmeleistung eines Primaloft gefüllten Schlafsack ist mit eine dünnen Daunenschlafsackzu
vergleichen. Die Vorteile von Primaloft sind Daunenprodukten ähnlich: bei einem sehr geringen
Gewicht und einem äußerst kleinen Pack maß der Produkte wird eine hervorragende Isolation
erreicht. Der Oberstoff ist winddicht und stark wasserabweisend. Der Vorteil gegenüber Daune besteht
darin, dass diese Kunstfaser auch im nassen Zustand noch sehr gut isoliert. Einmal nass geworden
trocknen die Produkte sehr schnell wieder, da die Faser extrem wenig Feuchtigkeit aufnimmt.
Primaloft ist sehr langlebig und hat eine hohe Rücksprungkraft; soll heißen: die zum Transport klein
zusammengepackte Jacke ist im Nu wieder im ursprünglichen, leicht aufgebauschten Zustand und
isoliert perfekt. Und das auch noch nach jahrelangem Gebrauch. Primaloft ist das hochwertigere,
wärmere Produkt. Es hat z.B. im nassen Zustand die gleichen Isolationswerte wie im Trocknen und ist
grundsätzlich wasserabweisender! Beide Produkte gibt es in 6 verschiedenen Füllstärken.
Ripstop
sind Gewichtsparergewebe und werden an Stellen verwendet, an denen bedingt auf
Strapazierfähigkeit verzichtet werden kann. RS-Gewebe ist in der Basis ein feines Gewebe und an der
Rechenkästchenstruktur zu erkennen: alle paar Millimeter zieht sich ein kräftigerer Kett- bzw.
Schussfaden durchs Gewebe. Sollte das Material reißen, läuft der Riss nicht ungebremst durch die
gesamte Fläche, sondern stoppt am stärkeren (Rip Stop-) Faden! Spart also Gewicht und bietet
trotzdem Stabilität. Stachen die Fäden früher aus dem Gewebe hervor und waren entsprechend stark
belastet, verschwinden sie heute in der Fläche und sind kaum spürbar.
Nylon
ist ein genereller Sammelbegriff für Polyamide (siehe hierfür auch Polyamid und Polyester). Nylon hat
von allen gängigen Textilfasern die höchste Reiß- und Scheuerfestigkeit. Der Schmelzpunkt liegt bei
250°C, und die Faser nimmt ca. 4% des Eigengewichts an Wasser auf. Spezifisches Gewicht 1,14
g/cm3.
Am stärksten verbreitet ist Cordura-Nylon von DuPont. Es wird in unterschiedlichen Qualitäten, aus
besonders kräftigem Garn gewebt und ist sehr scheuerfest. 1000D Cordura plus ist heute das
gängigste Material. Es ist sehr abriebfest und wird daher gern für Rucksackböden etc. verwendet.
"Plus" besagt, dass es doppelt so viele Filamente pro Faden hat wie herkömmliches Cordura-Nylon.
500er Cordura ist etwas feiner, weicher und leichter als 1000er und aufgrund der Gewebestruktur
besser zu beschichten. Insgesamt hat Cordura eine textile Optik und sieht edler aus als
herkömmliches (glattes, glänzendes) Nylon.
Auch als Aussenzeltmaterial wird Nylon gerne verarbeitet:
Vorteil: sehr leicht (60 bis 70 g/ m2), sehr hohe Reiß- und Scheuerfestigkeit, verrottet nicht. Nachteil:
Das Material dehnt sich bei Nässe (Nachspannen erforderlich) und ist UV-empfindlich.
RipStop-Nylon: Um die Reißfestigkeit zu erhöhen (dabei das Gewicht in etwa konstant zu halten) und
die Nässedehnung zu minimieren, sind ca. alle 5 mm extra starke Schuss- und Kettfäden eingewebt
(Rechenkästchenstruktur).
High Tenacity RipStop-Nylon ist außen und innen silikonbeschichtet; es ist fast so schwer wie
Polyester, übertrifft die anderen Nylon-Qualitäten aber hinsichtlich der Reißfestigkeit und UV-Stabilität.
Laut der gesetzlichen Textilkennzeichnung ist Nylon (oder Polyamid) die Bezeichnung für Fasern aus
synthetischen linearen Makromolekülen, deren Kette sich wiederholende Amidbindungen aufweist,
von denen mindest 85% an lineare aliphatische oder zykloaliphatische Einheiten gebunden sind.
Paramount Nylon
...ist ein recht kräftiges, dennoch weich fallendes Nylongewebe mit rauer Oberfläche, dessen Durable
Water Repellency Ausrüstung (DWR) Nieselregen, Schmutz und Schnee abperlen lässt und ggf. den
Trocknungsprozess des Gewebes beschleunigt.
Desertweave Nylon
...ist leicht gebürstetes Polyamidgewebe; matt an der Oberfläche. Die feine RipStop-Qualität zeigt
außen eine andere Struktur als innen: kaum spürbare Noppen vergrößern die Materialoberfläche, so
dass die Fasern effektiver wirken können (Feuchtigkeistransport!)
Supplex Nylon
Supple bedeutet u.a. geschmeidig und das verdeutlicht schon den Unterschied zu herkömmlichem
Nylongewebe. Weil das Garn für SN aus endlos vielen winzigen Fasern besteht, ergibt sich der ganz
eigene Charakter; angeraut und sehr komfortabel.
Crincle Nylon
...ist ein Gewebe, das aus vorgekräuselten Polyamid-Fäden besteht. Aufgrund der veränderten Faser
erhöht sich letztlich die Strapazierfähigkeit des Materials und das Gewebe erhält eine matte, griffige
Struktur. Es trocknet im Handumdrehen.
Silikon
Zelte
Silikon (SI) ist eine sehr hochwertige, elastische und langlebige Beschichtung, die beispielsweise bei
der Außenzeltproduktion zur Anwendung kommt. Silikon erhöht im Gegensatz zu anderen
Beschichtungsarten die Reißfestigkeit und UV-Lichtbeständigkeit des Materials.(siehe auch
"Beschichtung")
Schlafsäcke
Kunstfaserfüllungen werden aus Polyesterfasern verschiedenster Art hergestellt. Wichtig für die
Bauschfähigkeit ist die Oberflächenbehandlung der Fasern. Unter dem Mikroskop hat die
Polyesterfaser eine raue Oberfläche. Die einzelnen „Fäden” können sich so stark ineinander
verhaken, dass sie sich nicht mehr aufbauschen. Deshalb werden die Fasern mit einer glatten
Silikonschicht ummantelt. Je aufwändiger dieses Verfahren und der Aushärtungsgrad des Silikons ist,
desto länger bleibt die Bauschfähigkeit der Faser erhalten.
Bei Billigprodukten verschwinden diese Beschichtungen häufig schon nach der ersten Wäsche.
Deshalb sollten Sie beim Kauf eines Kunstfaserschlafsackes auf Markenfasern zurückgreifen, da sie
die einzige Gewähr für beste Faserqualität sind.
Polyester
Es gibt entsetzlich viel unterschiedliche Polyester, die keineswegs identische Eigenschaften haben.
Manche elektrisieren stark, andere nehmen Gerüche intensiv auf etc. Was an qualitativ hochwertigem
Material im Outdoorbereich verwendet wird, hat eine ganz andere Güte als günstige Shirts und Blusen
aus dem modischen Bereich, daher darf auch hier nicht alles über einen Kamm geschoren werden.
Polyester ist reißfest, leicht und nimmt nahezu keine Feuchtigkeit auf. Ein Manko ist die hohe
statische Aufladung bei Trockenheit, wodurch es relativ schmutzempfindlich wird.
Exakt bezeichnet gibt es zwei Arten von Polyester: Kodel und Terylen (wird im Zuge der
Textilkennzeichnung jedoch nicht berücksichtigt!).
Kodel, ist fast so leicht wie Nylon: spezifisches Gewicht 1,22 g/cm3; Schmelzpunkt: 292°C. Das
geringe Gewicht qualifiziert Kodel als erstklassiges Füllmaterial für Bekleidung und Schlafsäcke
(pflegeleichter als andere Synthetics). Terylen ist etwas schwerer als Kodel, dafür reißfester.
Spezifisches Gewicht 1,38 g/cm3; Schmelzpunkt bei 256°C. Die gebräuchlichste der Polyesterfasern.
Polyester bietet eine ausgewogene Relation zwischen Isolation, Feuchtigkeitstransport, Reiß- und
Scheuerfestigkeit und ist daher derzeit die am häufigsten verarbeitete Faser.
Polyester als Aussenzeltmaterial
Vorteil: leicht (70-80 g/m2) bei hoher Reiß- und Scheuerfestigkeit. Hochwertige Qualitäten dehnen
sich bei Nässe nicht, verrottet nicht, hohe UV-Beständigkeit. Nachteil: Bei Wind lauter als andere
Materialien (Flattergeräusche).
Nach der gesetzlichen Textilkennzeichnung ist Polyester die Bezeichnung für Fasern aus linearen
Makromolekülen deren Kette zu mindestens 85 Gewichtsprozent aus dem Ester eines Diols mit
Terepthalsäure besteht.
Polyethylen
Polyethylen ist ein chemisch einfach aufgebauter Kunststoff und ein etabliertes Material z.B. im
Bootsbau. Es besitzt eine etwas geringere Dichte als Wasser, ist unsinkbar und wird in
unterschiedlichen Dichten angeboten. HD-PE (High Density, Prijon nennt es HTP) besitzt eine hohe
Dichte, die bei ca. 0,96 g pro cm3 liegt. Die hohe Aushärtung bildet einen steifen Kunststoff, der
seinen Schmelzpunkt bei etwa 140°C hat. HD-PE weist die höchste Zug- & Reißfestigkeit unter den
PEs auf. Es ist sehr zäh, verformt aber auch unter Umständen. Weiterentwicklungen sind HD-PE
Superlinear (wird in der Ausform-Maschine, dem Extruder, pigmentiert) und HD-PE Plus (die
Pigmentierung erfolgt per Handmischung). LD-PE besitzt eine geringe Dichte (Low Density). Es wird
im Hochdruckverfahren hergestellt und besitzt Verzweigungen. Die Dichte liegt bei ca. 0,92 g pro cm3
. LD-PE ist relativ weich, der Schmelzpunkt liegt bei ca. 105°C. MD-PE (Middle Density) liegt zwischen
den genannten Arten. PE-V oder -Crosslink ist ein vernetztes PE mit guter Reißfestigkeit. Die
Vernetzung erzielt man chemisch oder per (UV-) Bestrahlung. Ein sehr flexibles, aber nicht
recyclebares Material. Bedingt durch die Struktur lässt es nur sorgfältig vorbereitete Reparaturen zu.
Die PE-Verarbeitung: Beim Rotationsverfahren wird PE-Granulat in eine beheizbare und drehbare
Bootsform gegeben. Dadurch wird das Material gleichmäßig verteilt. Die gewünschte Wandstärke
lässt sich durch Temperatur und Drehgeschwindigkeit beeinflussen.
Beim Blasformverfahren wird meist HD verwendet. Durch Hitze und Druck wird das Granulat
verdichtet und bildet einen "Schlauch". Der Extruder umschließt das Material und bringt es in Form.
Vorteile von Polyethylen sind: große Stabilität und Belastbarkeit, es ist preiswert, und recyclebar
(Ausnahme: PE-V). Nachteile: ein relativ hohes Eigengewicht, und nur bedingte UV-Beständigkeit.
Außerdem wird Polyethylen zur Herstellung von Moskitonetzen ,einfacher Isoliermatten oder
Schutzfolien verwendet; es ist bedingt UV-Lichtbeständig, verrottungsfest und dabei schwerer als
Nylon und Polyester.
Ebenfalls wird der Kunststoff zur Herstellung von Geschirr und Sicherheitsbehältern verwendet.
Laut der gesetzlichen Textilkennzeichnung ist Polyethylen die Bezeichnung für Fasern aus gesättigten
linearen Makromolekülen nicht substituierter alipathischer Kohlenwasserstoffe.
Alu
Aluminium ist ein sehr leichtes Material (< 3 g/cm3) mit hoher Wärmeleitfähigkeit; es ist magnetisch
neutral und elektrisch leitfähig (ideal für elektr. Einbauten). Es ist aber auch relativ weich und besitzt
eine geringe Abriebfestigkeit.
Im Bootsbereich ...
Da es sehr weich ist, wird es mit anderen Metallen legiert. Außer bei Gerüstkonstruktionen werden
Aluminiumboote kaum noch produziert. Vorteile sind jedoch die UV-Beständigkeit und der relativ
geringe Preis. Nachteile: Als Bootsmaterial schwer, laut und kalt - und nur im weiterbehandelten
Zustand oxidationsfest.
Im Geschirrbereich ...
Wegen seiner Leichtigkeit (< 3 g/cm3), seiner Wärmeleitfähigkeit (10 x mehr als Edelstahl) und seines
geringen Preises findet Aluminium ebenfalls im Bereich des Outdoorgeschirrs Anwendung. Dabei ist
es allerdings nicht abriebfest und verformt sich bei Druckeinwirkung oder großer Hitze (Schmelzpunkt:
650°C). Außerdem oxidiert es (also nur trocken verpacken).
Im Zeltbereich ...
Aluminiumlegierungen kommen vor allem im Bereich der Zeltgestänge zur Anwendung. Sie werden
sowohl für Gestängebögen als auch für Aufstellstangen verwandt; dabei sind sie leichter, steifer und
stabiler als Glasfiber. Die Verbindungshülsen liegen innen, damit ist die Außenfläche glatt und sie sind
per Gummizug verbunden. Bei kleineren Bögen mit engem Radius sind die Einzelsegmente
vorgebogen, um die Bruchgefahr zu verringern.
Alubedampfung ist eine relativ billige Beschichtung für Außenzelte. Auf der Innenseite aufgebracht,
heizt sich das Zelt sehr schnell auf; auf der Außenseite bedampft, werden Sonnen- und
Lichteinstrahlung verringert: das Zelt bleibt kühler. Prinzipiell ist es (bei qualitativ annehmbarer
Beschichtung) dunkler im Zelt.
Stahl
Stahl kommt vor allem im Zeltbereich zum Einsatz, und hier vor allem beim Gestänge von großen
Gruppen- und Lagerzelten die aus Baumwollgewebe bestehen. Entweder als Rohrkonstruktion
(Gerüst) oder einzelne Aufstellstange; hohes Gewicht und hohe Stabilität.
Kochgeschirr
Klassisches Edelstahl ist zwar relativ schwer (< 8 g/cm3), dafür aber langlebig, rostfrei & robust. Ein
seit langem bewährtes Material für Kochgeschirr. Es besitzt eine akzeptable Wärmeleitfähigkeit.
Legierungen werden durch Werkstoffangaben (z. B. 1.4110) oder direkt durch den Chrom/Nickel-
Bestandteil (z. B. 18/8) entschlüsselt.
Messer
Die deutsche Metallindustrie ist mit ihrer DIN der Meinung, dass Stahl mind. 12 % Chrom enthalten
muss, um als rostfrei zu gelten – auch wenn diese Legierung bei dauerhaft feuchter Witterung,
Kontakt mit Säuren, Handschweiß oder Einsatz in bzw. an der See dennoch oxidieren kann. Und das
hat auch gute Gründe: Theoretisch ist es zwar möglich, absolut rostfreie Klingen herzustellen; nur
wären die dann extrem spröde & könnten die Schärfe nicht halten. Die Gebrauchsfähigkeit wird durch
Flugrost in keiner Weise beeinträchtigt; und lässt sich durch Polierpasten o. ä. schnell und sicher
beseitigen.
Wassersäule
Die Wasserdichtigkeit bei Zelten wird mit dem Wert der Wassersäule angegeben. Unter einen
Messzylinder werden 10 cm² Stoff gespannt, und der Zylinder wird mit Wasser gefüllt. Der Grenzwert,
bei dem das Wasser beginnt, sich tröpfchenweise durch das Material zu drücken, bezeichnet die
Wassersäule. Genauso wichtig ist jedoch die Langlebigkeit der Beschichtung, d.h. die Gewährleistung,
dass das Material auch nach langer Zeit noch wasserdicht ist.
Winddicht
begünstigt im Bekleidungsbereich den Wärmehaushalt schon erheblich und genügt für viele
Einsatzzwecke vollkommen. Es unterbindet den kontinuierlichen Austausch zwischen der warmen,
isolierenden Luftschicht am Körper und kühler Umgebungsluft - das Stichwort ist hier Windchill.
Der Chillfaktor benennt die Veränderung der Temperatur durch den Wind (siehe unten). Selbst der
Wetterbericht berücksichtigt die gefühlte Außentemperatur, die den Einfluss von Wind und
Luftfeuchtigkeit einbezieht. Winddichtes bietet in der Regel hohe Atmungsaktivität.
Windchillfaktor
Die "gefühlte Außentemperatur" beschreibt den Einfluss des Windes auf die Temperatur! Um Windchill
zu ermitteln, berücksichtigen die Meteorologen neben der tatsächlichen Temperatur die aktuelle
Windgeschwindigkeit und die Luftfeuchtigkeit. Erst dann wird klar, wie schnell sich +10°C bei 40 km/h
Windgeschwindigkeit (etwa 6-7 Windstärken) in frostige -1°C verwandeln und wie wichtig winddichte
Bekleidung sein kann! Außerdem gibt es etliche Situationen, in denen Winddichtes völlig genügt -
nicht immer muss alles wasserdicht sein! Oft ist die hohe Atmungsaktivität viel wichtiger: sie schafft
Komfort und unterbindet einen Hitzestau.
Oxford-Nylon
ist 420D stark, und der Standardbezug von Therm-a-Rest Thermomatten. Er hat eine glatte
Oberfläche, ist schmutzabweisend, robust und per g/m2 leichter als die texturierten Gewebe Staytec
und SoftKnit.
Weitere Informationen finden sie unter der Material-Info: Nylon.
PU
PU (Polyurethan) ist eine hochwertige und flexible Beschichtung, die eine besonders hohe Dichte
erreicht. Sie wird als atmungsaktive, Wind- und wasserdichte Schicht direkt auf den Oberstoff
laminiert. Laut der gesetzlichen Textilkennzeichnung ist Polyurethan die Bezeichnung für Fasern aus
linearen Makromolekülen, deren Kette eine Wiederkehr der funktionellen Urethangruppen aufweist.
PVC
Globetrotter verzichtet bereits seit Jahren weitgehend auf dieses nur wenig umweltfreundliche
Material; bietet aber nur dann Alternativen, wenn sie gleichwertig sind: Unbedenklichere
Kunststoffprodukte sind nur dann umweltgerecht, wenn sie auch lange halten.
Im Bootsbau findet PVC (PolyVinylChlorid), ein flexibler Kunststoff (Elastomer), bei Luft- und
Faltbooten Verwendung. PVC ist preiswert und lässt sich mit zusetzbaren Weichmachern gut
verarbeiten. PVC kann spröde werden, wenn sich diese mit der Zeit verflüchtigen. Vorteile sind: es ist
leicht und flexibel, außerdem preiswert, und gut reparabel. Nachteile: Schwerer als Wasser, und nur
bedingt alterungs- & UV-Lichtbeständig.
Daune
sind ungeschlagen, wenn es um niedriges Packmaß und geringes Gewicht geht; das Verhältnis
zwischen Isolation, Gewicht und Packmaß ist bis heute unerreicht. Zudem bietet sie ein
hervorragendes Klima, das sich deutlich von Kunstfasern unterscheidet. Ein wichtiges
Qualitätsmerkmal für eine gute Daune ist ihre Größe und Bauschfähigkeit, die unmittelbar vom Alter
des Tieres und seinem Lebensraum abhängt. Tiere aus kalten Regionen sind mit wesentlich größeren,
kräftigeren Daunen ausgestattet als Tiere warmer Klimazonen. Zudem ist die Daune ausgewachsener
Gänse wesentlich dichter und größer, als die Daune ausgewachsener Enten, daher gilt die
Gänsedaune allgemein als bessere Qualität: hohe Isolationswerte, bei geringer Füllmenge/Gewicht.
Nur so ist es beispielsweise möglich, super leichte Schlafsäcke für Temperaturen bis -40 °C zu
fertigen.
Daunenfüllungen sind grundsätzlich eine Mischung aus Daunen und Federn, deren
Mischungsverhältnis in Gewichtsprozenten angegeben wird. Ganz ohne Federn kommt KEINE
Mischung aus: sie sind zum Stützen der Daunen immer erforderlich.
90/10% bedeutet, dass sich die Füllung zu 90% aus Daunen und 10% aus Federn zusammensetzt.
Höhere Federanteile (z.B. 70/30% oder 50/50%) erhöhen das Gewicht, verringern die Bauschfähigkeit
und infolgedessen das isolierende Luftpolster. Jedoch klärt eine Mischungsbezeichnung 90/10% nicht
darüber auf, ob es sich bei der Füllung um eine Enten- oder Gänsedaune, minderer oder hochwertiger
Qualität handelt.
Erst die „Fillpower” (amerikanischen Ursprungs) gibt Aufschluss über die Qualität, an ihr ist die
Bausch- oder Tragfähigkeit einer Mischung zu ersehen. Gemessen wird wie folgt: eine Unze (28 g)
der Daunenmischung wird im Messzylinder für 24 Stunden zusammengepresst. Anschließend wird
das Volumen gemessen, auf das sich die Probe ausdehnt und in inches3 (1 inch3 = 15,62 cm3)
angegeben. Eine Füllkraft ab 550 inches3 aufwärts ist gut, ab 650 Spitzenklasse und 800 kaum zu
toppen! Kurz: je mehr Volumen eine bestimmte Füllmenge erzeugt, desto besser ihr Isolationswert.
(Leider ist die Fillpower-Messung auf dem deutschen Markt noch keine Vorschrift. Und Schlafsäcke
mit Halbdaunen-Füllung dürfen noch immer als Daunenschlafsäcke bezeichnet werden, obwohl der
Inhalt zu 85% aus nicht bauschfähigen Federn besteht!)
Polycott
ist ein Mischgewebe aus Polyester und Baumwolle. Im Gegensatz zu Function 65 hat es keine
Wasser abweisende Ausrüstung und ist bei Weitem nicht so strapazierfähig; kommt als Futter zum
Einsatz.
Mikrofasern
sind extrem feine Fasern aus Polyester, Polyamid (Nylon) oder Acryl, die engmaschig verwebt sind;
bis zu 8000 Filamente pro cm2. Mikrofasern sind federleicht, seidenweich, reißfest und angenehm im
Griff, winddicht und stark Wasser abstoßend; 600 bis 800 mm Wassersäule (siehe wasserdichte
Bekleidung - Produktinformation: Bekleidung). Daraus entstehen luftige Stoffe für Oberbekleidung.
Garne aus denen Mikrofasergewebe entstehen, setzen sich aus unzähligen Filamenten zusammen,
die deutlich feiner sind als Seide. Folglich sind die Gewebe entsprechend und können dichter gewebt
werden, woraus letztendlich der Wind- und Feuchtigkeit abweisende Charakter des Materials
resultiert, für den die Mikrofasern bekannt sind. Die Eigenschaft der Gewebe werden ggf. durch eine
leichte Teflon-Imprägnierung verstärkt.
Nylon
ist ein genereller Sammelbegriff für Polyamide (siehe hierfür auch Polyamid und Polyester). Nylon hat
von allen gängigen Textilfasern die höchste Reiß- und Scheuerfestigkeit. Der Schmelzpunkt liegt bei
250°C, und die Faser nimmt ca. 4% des Eigengewichts an Wasser auf. Spezifisches Gewicht 1,14
g/cm3.
Laut der gesetzlichen Textilkennzeichnung ist Nylon (oder Polyamid) die Bezeichnung für Fasern aus
synthetischen linearen Makromolekülen, deren Kette sich wiederholende Amidbindungen aufweist,
von denen mindest 85% an lineare aliphatische oder zykloaliphatische Einheiten gebunden sind.
Baumwolle
Bekleidung:
Baumwolle gehört in den Bereich der klassischen Sportbekleidung; es handelt sich um eine sehr
saugfähige Faser, welche bis zu 80% des Eigengewichtes an Feuchtigkeit speichert. Das macht das
Gewebe so angenehm auf der Haut. Manko: Durch zuviel Speichern quillt die Faser auf und schließt
die Gewebeporen; der Feuchtigkeitstransport ist unterbrochen, so bleibt der Schweiß auf der Haut,
das Gewebe fühlt sich nass und klamm an.
Rucksack:
Als reines, organisches Gewebe aus dem Outdoorbereich fast verschwunden: Schwer, trocknet
schlecht, kann verrotten. Wird outdoors aber gern als Mischgewebe und für Jägerrucksäcke
verwendet, weil das Gewebe nicht raschelt.
Zeltstoff:
Vorteil: atmungsaktiv, nimmt Regenwasser auf, ohne dass es durchtropft (solange nichts von innen
gegen das Material kommt), bei entsprechender Pflege langlebig, kann nachimprägniert werden,
angenehmes Zeltklima. Nachteil: schwer (125 bis 685 g/m2), im nassen Zustand deutlich schwerer,
trocknet langsam, kann verrotten und ist nicht so reißfest wie synthetische Gewebe (natürlich in
Abhängigkeit der Gewebestärke).
Baumwolle bzw. Mischgewebe sind nicht beschichtet (ggf. imprägniert), während Nylon- und
Polyestergewebe immer beschichtet sein müssen, um regen-/wasserdicht zu sein. Baumwolle quillt
durch Feuchtigkeit auf, die Zwischenräume im Gewebe schließen sich, und das Material wird auf
diesem Weg regendicht.
Baumwollgewebe kann nachimprägniert werden, während sich die Beschichtung von Polyester- oder
Nylongeweben im Laufe der Zeit abnutzt und nur unter vergleichsweise großem Aufwand erneuert
werden kann. Imprägnierspray o.ä. verbessert auf Kunststoffen lediglich den Abperleffekt.
Baumwolle ist Kunstfasern gegenüber UV-stabiler, d.h. wer seine Basis irgendwo im Süden aufschlägt
und das Zelt länger unter starker Sonneneinstrahlung stehen lässt, ist mit Baumwolle deutlich im
Vorteil. Zudem herrscht in einem Baumwollzelt bei Hitze ein wesentlich angenehmeres Klima als in
den beschichteten Kunststoffgenossen.
Laut der gesetzlichen Textilkennzeichnung ist Baumwolle die Bezeichnung für Fasern aus den Samen
der Baumwollpflanze (Gossypium).
185T Polyester PU
Das Zeltaußenzeltmaterial ist innen vierfach PU beschichtet (Wassersäule 8.000 mm).Das leichte
Polyester Material hat sich als UV beständig und farbecht bewährt. Da das Gewebe kein Wasser
aufnimmt, findet auch keine Ausdehnung unter feuchten Bedingungen statt.
190T Ripstop Nylon
Der wasserabweisende (W/R =Water Repellent) Stoff aus 70 Den Nylon ist besonders luftdurchlässig.
Die zusätzlich längs und quer verlaufenden, stärkeren Fäden (Ripstop), verleihen dem Gewebe eine
höhere Reißfestigkeit. Somit eignet sich dieser Stoff hervorragend als Innenzelt-Material.
Air Mesh
Air Mesh In besonderem Maße atmungsaktives, dreidimensional aufgebaute Materialkomposition. Zur
Innenseite bilden feine Maschen eines Mesh Gewebes die Basis, auf der senkrecht aufgestellte
Fasern luftigen Abstand zur Kontaktschicht, einem gröberen Mesh Gewebe hält. Mit Air Mesh ist
schnelle Trocknung und reichliche Luftzufuhr in allen Aktivitätsphasen sichergestellt. Von TATONKA
wird Air Mesh als Hüftgurtmaterial und zur Rückenpolsterung eingesetzt.
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